WordPress: Die ersten Schritte zur eigenen Website

WordPress: Die ersten Schritte zur eigenen Website

WordPress ist eine Möglichkeit leicht und schnell eine eigene Webseite zu erstellen. Die Bedienung ist einfach, kostet nichts und kann nach Bedarf erweitert werden. Für die Verbesserung der Webseite bieten sich etliche Plug-ins zur Installation an. Viele Blogs und Online-Magazine, sowie Firmenseiten, werden mit der beliebten Software erstellt. Mehrere Nutzer können mit verschiedenen Zugriffsrechten ausgestattet werden.

Die ersten Schritte… Hoster & Webspace

Anfänger haben Probleme einen Einstieg zu finden. Um einen ersten Eindruck zu bekommen, ist eine Anmeldung bei WordPress.com sinnvoll. Darüber lässt sich erste Erfahrung mit CMS machen. Langfristig ist ein eigenes Hosting empfehlenswert. Es ist nicht teuer und bereits ab 5€ monatlich erhältlich. Weiterhin benötigt werden PHP7 und eine MySQL-Datenbank. Viele Webhoster bieten diese Möglichkeiten. Ein WordPress-Hosting ist oftmals nur ein Werbegag und wird explizit NICHT für WordPress benötigt! Zuerst muss also ein geeignetes Hosting, ein Anbieter, gefunden werden, der den Webspace stellt. Bei vielen Hostern gibt es sogar eine schnelle und einfache 1-Klick-Installation mitder sich WordPress installieren lässt – und während wir beispielsweise bei Strato oder 1&1 von dieser Methode abraten, kann diese 1-click-Install von WordPress bei den Hostern: all-inkl. und Domainfactory ohne Probleme durchgeführt werden. Die nötigen Daten werden automatisch auf dem Webspace eingerichtet, inklusive Datenbank und CMS-System.

WordPress installieren

wordpress installierenWenn keine 1-Click-Install vom Hoster angeboten wird, ist dennoch WordPress in nicht einmal fünf Minuten lauffähig eingerichtet. Es muss lediglich hier: https://de.wordpress.org/download/ als ZIP-Archiv heruntergeladen und mit einem FTP-Programm, wie zum Beispiel FileZilla auf den Webspace geladen werden. Im Browser lässt es sich über “ihre-domain”/wp-admin/install.php aufrufen und dann sofort installieren. Natürlich darf die MySQL-Datenbank nicht vergessen werden. Auch sie will eingerichtet sein. Die Zugangsdaten, wie Datenbankname und -passwort sind für die Installation nötig. Wem dies beim ersten Mal zu kompliziert ist, der kann sich bei einer WordPress Agentur, wie Max2-Consulting Unterstützung in Form einer WordPress Schulung holen, denn gerade in der Basics Schulung werden alle Schritte nicht nur besprochen, sondern “live” mit dem Dozenten durchgegangen bis jeder Teilnehmer sein WordPress installiert hat.

Das Dashboard

wordpress_dashboardDas “Dashboard” ist die optimale WordPress-Verwaltung – das Herzstück von WordPress und oftmals auch als Backend benannt, die Kommandozentrale von WordPress. Unter”ihre-domain”/wp-admin wird das „Dashboard“ aufgerufen. Darin gibt es einen Überblick über die zuletzt geschriebenen Beiträge. Neue Kommentare können aufgerufen und beantwortet werden. Ideen werden als schnelle Entwürfe gespeichert. WordPress-Veranstaltungen, Meetups und WordCamps werden aufgerufen, wo sich WordPress-Nutzer untereinander treffen, Erfahrungen austauschen und gegenseitig helfen können.

Benutzerdefinierte Anpassung

Die WordPress-Verwaltung kann nach Bedarf angepasst werden. Mit der Option „Ansicht anpassen“ lassen Menüs hinzugefügt und entfernt, sowie verschoben werden. Die linke Seitenleiste ermöglicht Ergänzungen der Seite oder Funktionen durch Plug-Ins. Beliebt sind Jetpack und Yoast SEO. Sie lassens sich zusätzlich nach Wunsch konfigurieren.

Texte sind unter „Beiträge“ und „Seiten“ gespeichert. Bilder und Videos finden sich in der „Mediathek“ wieder. Kommentare von Besuchern gleichfalls. Mit der Design-Option lässt sich das Layout der Seite bestimmen und optimieren. Über „Einstellungen“ sind Webseitentitel, Sprache, Zeitzone und Zeitangabe festzulegen. Unter „Plugins“ werden weitere Funktionen hinzugefügt. Über den „Benutzer“-Bereich werden Rechte von Mit-Autoren und angemeldeten Lesern festgelegt.

„Werkzeuge“ bieten ein sehr gutes Import-Tool. Zusätzlich steht eine Export-Funktion zur Verfügung. Inhalte, wie Seiten, Beiträge, Kommentare und Felder lassen sich damit in einer XML-Datei bündeln. Backups sind dadurch einfach anzulegen. Die Mediathekdateien sind separat im FTP-Programm gesichert.

Das WordPress-Theme

Ohne viel Aufwand, kann man sich eine Website einrichten. „Themes“ sind Design-Vorlagen für WordPress. Es gibt einen offiziellen Katalog von Themes. Er bietet viele mögliche Layouts. Darin sind eine Menge kostenfreier Layouts aufruf- und installierbar. Wem das nicht reicht, der hat die Möglichkeit ein kostenpflichtiges WordPress-Theme mit Premiumstatus zu nutzen. Dafür gibt es beispielsweise den „Themeforest“. Die Preise für solche Vorlagen liegen zwischen 30 und 60 US-Dollar. Dafür gibt es für zusätzlichen englischen Support durch Entwickler. Ein deutscher Anbieter sind die Elmastudios. Bei diesem lassen sich viele verschiedene Themes am Stück für 48 Euro erwerben.

Die Themes ermöglichen viele Anpassungsmöglichkeiten. Jeder Webseite kann mit einem individuellen Look versehen werden. Im Bereich „Design“ unter „Customizer“ lassen sich die Anpassungen an der Webseite vornehmen. Nur wenige Clicks, HTML- und CSS-Kenntnisse sind dabei von Vorteil. Über den Editor können am Quelltext des Themes Veränderungen vorgenommen werden. Vorher ist unbedingt ein Backup zu empfehlen. Dafür wird aus dem FTP-Programm das Theme aus wp-content/themes ausgewählt und auf die Festplatte kopiert.

Die Webseite mit Beiträge und Seiten füllen

Inhalte beim Website einrichten, werden als Beiträge und Seiten gespeichert. Die Seiten sind statische Inhalte. Sie ändern sich selten. Ein Beispiel wäre eine „Über-mich-Seite“. Auch das Impressum ist eine wichtige statische Seite. Das Impressum muss alle wichtigen Informationen, wie z. B. die Anschrift beinhalten, da sonst die Gefahr einer Abmahnung entsteht. Zusätzlich können Kontaktformulare eingebunden werden.

Wird darauf abgezielt eine normale Webseite zu erstellen, können separat nur Seiten angelegt werden. So lässt sich einfach und schnell eine Firmenwebseite einrichten. Die URL-Struktur wird durch die Seitenstruktur bestimmt. Seiten benötigen weder Schlagwörter noch Kategorien.

Beiträge sind immer Blog-Einträge, Nachrichten und Neuigkeiten. Sie eignen schnell fluktuierende Inhalte. Einige Themes zeigen die Beiträge in anderer chronologischer Reihenfolge. Als „Sticky Posts“ können Beiträge gezielt angepinnt werden. Dann bleiben sie aktuell oben.

Beiträge eignen sich für die Firmenwebseite, wenn es um das Präsentieren von neuen Produkten oder Dienstleistungen geht. Sticky Posts lassen sich für das Bewerben von Rabattaktionen einsetzen. Nicht fertig gestellte Beiträge werden als Skitten im CMS gespeichert. Dafür wird der „Status“ auf „Entwurf“ gestellt. Beiträge werden mit Tags versehen. Suchen Besucher nach speziellen Themen, werden die passenden mit Tags versehenen Artikeln aufgelistet. Es gibt eine Suchfunktion innerhalb von WordPress, mit der Besucher Inhalte gezielt suchen können.

Der visuelle Editor

Für das Schreiben von Beiträgen und das Erstellen von Seiten eignen sich das HTML-Format oder der visuelle Editor. Ähnlich einem Schreibprogramm, lässt sich der Text im visuellen Editor formatieren. Markierte Wörter können mit einem B-Icon fett dargestellt werden. Der Editor enthält eine Werkzeugleiste, mit der Text verlinkt werden kann. Texte werden kursiv gesetzt oder die Farbe verändert. Die Formatierung kann im HTML-Format vorgenommen werden. Dafür lässt sich zwischen HTML und visuellem Editor umschalten. Der visuelle Editor lässt sich bei Bedarf ausschalten. Der Editor vereinfacht besonders für Anfänger die Textformatierung. Er funktioniert nach dem WYSIWYG-Prinzip.

WordPress-Erweiterungen

Es gibt viele Möglichkeiten durch Plugins. Dabei sollte darauf geachtet werden, wann diese zuletzt aktualisiert wurden. Aktuelle Programme bieten mehr Sicherheit. Gab es längere Zeit keine Aktualisierung, wird der Nutzer gewarnt. Der Bereich „Aktive Installation“ zeigt, wie populär das Plug-in ist und wie oft Nutzer es installiert haben. Nutzerkommentare und Bewertungen geben weiteren Aufschluss darüber. 1-Sterne-Bewertungen weisen auf potenzielle Probleme hin. Im Katalog befinden sich mehr als 50.000 Plug-ins. Trotzdem sollten nicht zu viele WordPress-Erweiterungen installiert werden, da es Kompatibilitätsprobleme untereinander geben kann. Die Performance der Webseite wird gegebenenfalls darunter leiden.

WordPress-Sicherungen

Sicherheitslücken innerhalb von WordPress müssen regelmäßig beseitigt werden. Mit dem richtigen Host werden Sicherheitsupdates automatisch vorgenommen. Eigene regelmäßige BackUps der eigenen Seite sind empfehlenswert. Updates von WordPress, sowie von Plug-ins sollten regelmäßig vorgenommen werden. Im Admin-Bereich lassen sich die Updates aktivieren.

SEO: WordPress Optimierung für Google

wordpress yoast seo pluginUm Leser auf die Webseite aufmerksam zu machen, muss die eigene Seite regelmäßige Beiträge bringen und Nutzer locken. Dafür ist die Suchmaschinenoptimierung zuständig. Die Seite kann gezielt für Google optimiert werden. Das CMS-Format unterstützt eine einfache und schnelle Googleindexierung. Im Quelltext befindet sich die „kanonische URL“, die eine simple Optimierung ermöglicht.

Die Optimierung wird mit SEO-Plug-ins, wie „Yoast SEO“ vereinfacht. Dieses Plug-in analysiert den Internetauftritt der Webseite und unterstützt mit Verbesserungsvorschlägen. Zu kurze Beiträge werden kritisiert und fehlende Zwischenüberschriften, bei längeren Beiträgen. Metadaten können mit dem Plug-In beeinflusst und geändert werden. Fokuskeywords sind für die Auffindbarkeit des Blogs oder der Webseite unterstützend. Durch die richtige Optimierung wird der Text in den heißumkämpften Suchergebnissen von Google weit oben gerankt.

Alles klar? …wenn nicht gibts WordPress-Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene

Aber was, wenn es nicht so klappt wie geplant? Wenn der Hoster nicht der Richtige war und Probleme warten? Vielleicht sind die Schreibrechte nicht korrekt eingestellt?
Bei einer WordPress Agentur, wie Max2-Consulting gibt es Unterstützung und Hilfe in Form einer WordPress Schulung für Anfänger und Fortgeschrittene, und diese WordPress-Kurse sind nicht nur lehrreich sondern ersparen auch viel Zeit und Stress bevor z. B. der falsche Host gewählt wird, oder WordPress Beiträge als Seiten angelegt werden oder das Menue nicht mehr sichtbar ist… Problemen mit der Installation wird vorgebeugt und eine kompetente Einführung in WordPress gegeben.

Die aktuellen WordPress Schulungen für Anfänger und Neueinsteiger finden Sie hier: https://goo.gl/yTtKh5

Die aktuellen WordPress Schulungen für Fortgeschrittene Anwender finden Sie hier: https://goo.gl/EvQpK6