Marktanteil WordPress: Jede 4. Webseite läuft mit WordPress – Tendenz: steigend

Marktanteil WordPress: Jede 4. Webseite läuft mit WordPress – Tendenz: steigend

Interaktion und dynamische Inhalte Gewinnen im Internet immer stärker an Bedeutung; ein Großteil aller neu erstellten Websites setzt deswegen schon heute auf ein vorgefertigtes CMS (Content Management System). Obwohl die Technologien, die hinter den Systemen im Großen und Ganzen gleich oder ähnlich bleiben, kann eine einfache HTML / CSS Website heute niemanden mehr beeindrucken. Ein CMS lässt sich flexibel erweitern, bietet Plugins und Templates für unterschiedliche Situationen, bietet vorgefertigte Funktionen für die Inhaltserstellung und -verwaltung, ist für Google & Co. voroptimiert und spart so Zeit und Geld.

Der Sieger steht fest

Ein aktueller Bericht auf der Plattform WPTavern offenbart, dass WordPress nach wie vor die beliebteste Softwarelösung in diesem Bereich ist. Die Marktanteile sind 2016 auf 27,1% gestiegen; das ist mehr als jede vierte Webseite weltweit und eine Steigerung von 25% gegenüber 2016. Andere Softwarelösungen liegen weit dahinter: so kommt das zweitplatzierte System Joomla auf nur 3.3%, Drupal sichert sich mit 2,2% den dritten Platz und Typo3 ist nicht einmal mehr in den Top 5 vertreten. Mit rund 817 zusätzlich registrierten Seiten mit WP bzw. 147 bei Joomla ist die Tendenz für beide Systeme steigend.

WordPress, Joomla oder Typo3 – Content Management Systeme auf dem Vormarsch

Verglichen mit 2011, wo rund 75% aller Websites mit HTML und Co. statisch erstellt wurden, kommen heute nur noch 53,6% aller Seiten ohne CMS aus. Der Marktanteil dürfte zudem dadurch verfälscht werden, dass viele verwaiste Seiten, in Deutschland und weltweit, existieren, die schlicht nicht weiter gepflegt werden. Wenn die aktuelle Tendenz in den nächsten Jahren anhält, wird es nur noch einige Jahre dauern, bis Content Management Systeme die deutliche Mehrheit stellen und rund ein Jahrzehnt, bis WP mehr als die Hälfte aller Marktanteile für sich gewinnt. Solche Analysen sind jedoch insofern mit Vorsicht zu genießen, als dass in der IT-Welt oft unvorhergesehene Ereignisse eintreten.

Die eigene Webseite zukunftssicher machen

Das Potential, das durch ein CMS entfaltet werden kann, ist gewaltig; nahezu für jedes Anwendungsszenario, vom Onlineshop über eine eigene Community bis hin zu simplen Visitenkarten-Websites gibt es die passenden, relativ günstigen Erweiterungen (die sich alternativ auch von einer Agentur maßgeschneidert anfertigen lassen). Deutschland verhält sich neuen Technologien gegenüber traditionell eher skeptisch, sodass der Marktanteil von Websites mit entsprechenden Systemen gegenüber reinen HTML Seiten hier geringer ausfallen dürfte, auch wenn es keine verlässlichen Zahlen gibt. Eine zukunftssichere Website sollte deshalb von einer Agentur mit zukunftssicherer Software erstellt werden, optimiert für verschiedene Gerätegrößen, mit den Funktionen, die benötigt werden und fit für Google & Co.