Wer sich schon einigermaßen mit WordPress auseinandergesetzt hat, der weiß, dass eine der wichtigsten Voraussetzungen, um eine Webseite am Laufen zu halten, die Optimierung der Ladezeiten der Webseite ist. Der Faktor Geschwindigkeit spielt eine entscheidende Rolle bei den Besuchern und im Google Ranking. Eine Ladezeit von mehr als 3-4 Sekunden könnte zu einem Verlust wichtiger Blog Besucher führen, zum Traffic Verlust und zur Verschwendung wesentlichen Ressourcen – Geld und Zeit. SEO Tools können dabei helfen den Pagespeed zu messen und die richtige Optimierung vorzunehmen. Im Folgenden werden dazu einige Möglichkeiten, Tools und Tipps genannt, die jedem Webseiten-Betreiber zugutekommen.

 

Wovon ist die Ladezeit bei WordPress abhängig?

Eine WordPress Webseite besteht wie jede andere Webseite aus verschiedensten Dateien, die aufeinander abgestimmt sind und so schnell wie möglich geladen werden sollen. Die häufigste Ursache für die Verzögerung des Ladeprozesses einer WordPress Seite ist die falsche Bilderauswahl. Da unkomprimierte oder nicht ausreichend verkleinerte Bilder die Performance verschlechtern können, empfiehlt es sich die notwendigen Maßnahmen zu treffen, um diesen Unannehmlichkeiten zu entgehen. Der Pagespeed und die Performance sind mithilfe von Tools wie Pingdom oder GTMetrix messbar und nachvollziehbar.

Jede WordPress Seite beinhaltet viele Dateien und stellt eine Datenbank dar, die hauptsächlich aus CSS, JavaScript und CSS-Dateien besteht. Die Optimierung dieser Codes ist genauso wichtig wie die Bilder Komprimierung. Da die Java Skripte eine große Auswirkung auf die Ladezeit der Webseite haben, ist die Auswahl des WordPress Theme ausschlaggebend für den Erfolg dieser Seite. Je mehr Java Skripte ein WordPress Theme hat, desto länger sind die Ladezeiten. Obwohl die beliebteste Methode zur WordPress Optimization die Plugins-Installation ist und sie deutlich mehr Vorteile als Nachteile vorweist, darf hier jeder Anwender sparsam sein. Das Grundprinzip mehr ist weniger sollte an dieser Stelle verfolgt werden, weil zu viele Plugins die Ladezeiten von WordPress auch verlangsamen können. Der Pagespeed hängt auch von der Anzahl und dem Umfang der Anfragen innerhalb der Webseite. Deshalb wird bei umfangreichen WordPress Seiten Caching bevorzugt. Das heißt, dass eine statische Version der Webseite im Cache gespeichert wird, mit dem Ziel die Ladezeiten zu verkürzen. Dafür gibt es zahlreiche Cache-Plugins. Alle obengenannten Dinge wirken sich negativ auf die Webseite und das Google Ranking aus.

 

Welche Werkzeuge sind sinnvoll für die WordPress Optimierung?

Der Anwender kann für die Optimierung seiner WordPress Seite unterschiedlichste Plugins installieren. Dazu gehören Plugins, die für die optimale Bilder- Komprimierung und Verkleinerung sorgen. Einige der bekanntesten sind WP Smush und Google Pagespeed Insights. WP Smush optimiert und komprimiert die Bilder während des Uploads, unabhängig ob sie schon vorher optimiert wurden. Google Pagespeed Insight bietet einen Überblick an und weist darauf hin bei welchen Bildern noch Optimierungsbedarf besteht. Ein weiteres Tool von dem jeder Anwender profitieren kann, ist Autoptimize. Bei diesem Plugin sind keine besonderen Kenntnisse erforderlich und sollen keine großartigen Einstellungen beachtet werden, weil Autoptize selber den HTML Code, JavaScript Code und CSS Code optimiert. Wie oben schon gesagt, ist es sehr wichtig Caching zu erlauben. Dies erfolgt mithilfe von Cach Enabler. Aufgrund von der ständig wachsenden Datenbank einer Webseite, reicht es aber nicht nur Caching zu erlauben. Ein Tipp hier wäre ein Plugin zu installieren, das die unnötigen Daten entsorgt wie WP-Optimize Cache. Weitere Maßnahmen für die Ladezeitenoptimierung sind Reduzierung der Plugins, indem man die Webseite mit eigenen Codes erweitert, Auswahl eines passenden Themes und lazy load für Bilder zu aktivieren.